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Reiherbach: Reihenweise Insolvenzanmeldungen

Am 30. Mai 2005 fand der Prüfungstermin in Kassel statt. Ein trostloser Kassensturz: Forderungen von fast EURO 8,9 Mio wurden von über 1.200 Geschädigten beim Insolvenzverwalter angemeldet. Viele Anleger werden wohl kein Geld aus dem Fonds zurück erhalten.

Die mehrfache Verschiebung des Prüfungstermins in dem Insolvenzverfahren hatte seinen Grund, denn der Insolvenzverwalter Pflug hatte angesichts der Fülle der Anmeldungen zuvor alle Hände voll allein mit dem Ermitteln und Erfassen der Forderungen zu tun.

 

Insgesamt wurden von über 1.200 Gläubigern Forderungen zur Tabelle angemeldet. Von den Forderungen, die auf insgesamt 219 Seiten zusammengestellt worden sind, fallen neben den großen Finanzinstituten – so z. B. die Sparkasse Kassel mit ca. EURO 2,5 Mio – auch die vielen Anleger auf, die ihr Geld sicher angelegt wähnten. Die Geldinstitute, davon kann wohl ausgegangen werden, dürften sich ordentlich abgesichert haben. Anders sieht es für diejenigen aus, die im Vertrauen auf die vermeintlich rentierlichen Immobilien hin das Ersparte einmalig oder jahrelang Monat für Monat in den Fonds einzahlten. Was nach Ende der Verwertungsmaßnahmen noch für die ungesicherten Gläubiger übrig bleibt darf man schon jetzt mit Sicherheit als gering einschätzen.

 

Beim genauem Durchsehen der Insolvenztabelle zeigt sich, dass die überwiegende Zahl der Anlegerforderungen vom Insolvenzverwalter bestritten worden ist. Dieses heißt nichts anderes, als dass aus der Insolvenzmasse am Ende des Verfahrens für die Anleger kein Ertrag zu erwarten sein dürfte. Irritierend für den Anlegerlaien ist allerdings die Tatsache, dass laut Handelsregisterauszug das Kapital der Kommanditisten per 29.01.2003 bei fast € 20,75 Mio. liegen soll; hier bedarf es noch der Aufklärung – und dass auch deshalb, weil in den ca 1 – 1 ½ Jahren vor der Insolvenzeröffnung angeblich eine Reihe von Anlegern gekündigt haben und vermutlich auch ausgezahlt worden sind.

 

Dazu zur Erinnerung: Spätestens zu Beginn des Jahres 2004 wusste Initiator Adolf Schulz von den gegen ihn gerichteten Ermittlungen, wie sich unschwer aus dem Schreiben seines Anwalts im Februar 2004 ergibt.

 

Stellungnahme der Kanzlei Göddecke

 

Der Reiherbachfonds erweist sich als ein ganz klares Verlustgeschäft. Anleger sollten sich überlegen, evtl. den Vermittler in Regress zu nehmen. Natürlich kann auch bei kreditfinanzierten Beteiligungen daran gedacht werden, die Banken mit ins Kalkül zu ziehen; ob sich dieses lohnt, kann mit Hilfe des online-tests www.schrottimmobilie-a.de erforscht werden. Ob der spanienorientierte Initiator Schulz, Jahrgang 1941, noch zu greifen sein wird, erscheint aus vielen Gründen fraglich – das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Kassel jedenfalls ist noch im Gange.

 

Quelle: Tabelle des Insolvenzverwalters (§ 39 InsO)

zum Insolvenzverfahren AG Kassel 662 IN 191/04

 

01. Juni 2005 (HG)

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