Nachrichten
Klagen mit Hilfe des Finanzamtes möglich
Auseinandersetzungen mit Banken, Versicherungen und Kapitalanlagen sind bereits ärgerlich genug und kosten neben Nerven auch Geld. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in seinem Urteil vom 12.05.2011 entschieden, dass notwendige Kosten in einem Zivilprozess steuerlich angesetzt werden können.
online seit: 17.10.2011 |
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Falsche Fahrtkosten als Steuerhinterziehung
Der Weg von zu Hause zur Arbeit ist lang. Einer Steuerpflichtigen kam er länger vor, als er sich in der Realität gestaltete. Mit 28 km wurde er von der kaufmännischen Angestellten in der Steuererklärung angegeben – bei der zufälligen Überprüfung durch einen Finanzbeamten stellte sich heraus, dass es nur 10 km waren.
online seit: 26.05.2011 |
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Finanzausschuss des Bundestages hört Sachverständige an – möglicherweise kommt Zuschlag bei Selbstanzeige
Mehrere Sachverständige haben die Anregung des Bundesrates zur Einführung eines Zuschlages für Steuersünder im Fall einer strafbefreienden Selbstanzeige positiv bewertet. So erklärte Professor Ekkehardt Reimer (Universität Heidelberg) am Montag in einer Anhörung des Finanzausschusses, die vom Bundesrat angeregte Einführung eines pauschalen Zuschlags in Höhe von fünf Prozent der hinterzogenen Steuern ”ist verfassungskonform, weil es sich bei diesem Zuschlag nicht um eine Strafe handelt“.
online seit: 22.02.2011 |
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Weniger Chancen für strafbefreiende Selbstanzeige in Zukunft?
Die Möglichkeiten zur strafbefreienden Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung sollen eingeschränkt werden. Dieses Ziel verfolgt der von der Bundesregierung eingebrachte Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Bekämpfung von Geldwäsche und Steuerhinterziehung (17/4802).
online seit: 21.02.2011 |
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Anhörung zur strafbefreienden Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung
Der Finanzausschuss wird zu dem von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP eingebrachten Entwurf des Schwarzgeldbekämpfungsgesetzes (17/4182) eine öffentliche Anhörung durchführen. Bei der am Montag, den 21. Februar, von 13.00 bis 15.00 Uhr im Anhörungssaal 3.101 des Marie-Elisabeth-Lüders Hauses stattfindenden Anhörung mit 27 Sachverständigen geht es auch um einen Antrag der SPD-Fraktion (17/4670) zum Ausbau der Instrumente zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung.
online seit: 15.02.2011 |
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Regierungskoalition will strafbefreiende Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung einschränken
Planvolles Vorgehen von Steuerhinterziehern soll nicht mehr mit Strafbefreiung belohnt werden. Dieses Ziel verfolgt ein von den Fraktionen CDU/CSU und FDP eingebrachter Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Bekämpfung von Geldwäsche und Steuerhinterziehung (17/4182), der am heutigen Donnerstag auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestages steht.
online seit: 17.12.2010 |
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Steuerberater muss Geldstrafe seines Mandanten zahlen
Wenn der Steuerpflichtige aus eigenem Antrieb heraus – also vorsätzlich – und sei es mit Hilfe seines Steuerberaters Steuern hinterzieht, muss er selbstverständlich einen im Strafverfahren gegen ihn festgesetzten Geldbetrag aus eigener Tasche zahlen. Anders ist es allerdings, wenn der Steuerberater beim Fertigen der Steuererklärungen Fehler macht, die zu einem Strafverfahren gegen seinen Mandanten führen.
online seit: 25.08.2010 |
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Steuerberater auf dem Glatteis – steuerunehrliche Mandanten können dabei ins Schliddern kommen
Kümmert sich ein Steuerberater nicht um die mangelhafte oder gar falsche Buchführung seines Mandanten, meldet die Steuern daraufhin beim Finanzamt an und weiß auch noch – sei es auch nur ansatzweise – von den Ungereimtheiten, legt ihm das Finanzamt die Schlinge um den Hals. Will er seinen Kopf retten, hat das Konsequenzen für das Mandatsverhältnis.
online seit: 13.08.2010 |
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... nicht mit ins Grab genommen?
Einem Testament soll man alles anvertrauen können, bestimmt das Landgericht Koblenz (LG Koblenz). Die Erkenntnisse, die Fahnder im Rahmen der Ermittlungen aus dem Testament erhalten, dürfen nicht gegen den Steuersünder verwendet werden.
online seit: 03.08.2010 |
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Abschaffung der strafbefreienden Selbstanzeige unter Sachverständigen umstritten
Die nach der Abgabenordnung mögliche strafbefreiende Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung ist unter Sachverständigen völlig umstritten. ”Wer die Selbstanzeige gänzlich abschaffen will, schießt über das Ziel hinaus“, erklärte Professor Wolfgang Joecks von der Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald in einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses am 07. Juli 2010.
online seit: 08.07.2010 |
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