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Lehman Brothers Insolvenz - AKTUELLES

Lehman-Zertifikate: Kick-back Rechtsprechung mutiert zur Guillotine für Banken
In einem von der KANZLEI GÖDDECKE geführten Verfahren wurde die Kick-Back Rechtsprechung der Bank zum Verhängnis. Sie hatte nicht über die Höhe ihres Gewinns (Rückvergütungen) aufgeklärt. Allein deswegen wurde sie dazu verurteilt, das gesamte vom Anleger investierte Geld zurückzuzahlen.

Lehman-Zertifikate: BGH bestärkt erstmals Anleger – Sparkasse erleidet Niederlage
Die ersten Lehman Anleger können sich freuen. Denn die Gerichte haben ihnen Schadenersatz zugesprochen. Dabei bleibt es auch nach einer Entscheidung des BGH. Denn dort hat die Bank klein bei gegeben und die Revision zurückgenommen.

Göddecke Rechtsanwälte: JUVE Handbuch 2010/11 zeichnet Siegburger Kanzlei Göddecke wiederholt aus
Im Bereich Kapitalanlegerschutz ist die Auswahl von dem Handbuch für Wirtschaftskanzleien empfohlener Anwaltsbüros auf die Hälfte geschrumpft. Nur noch ein Dutzend Streiter für Anlegerinteressen erhalten ein positives Urteil der Redaktion, weil Ihnen die notwendige Expertise und Erfahrung zugetraut wird. Die Kanzlei Göddecke hat den Auswahlprozess überstanden und ist wieder mit von der Partie.

Lehman-Aktien: Bank tauscht Anleihe des Kunden gegen Lehman-Papiere aus
Lehman Aktien haben nach der Insolvenz kaum noch einen Wert. Auch Banken wollen sie daher loswerden. Das geht auch schon mal auf Kosten des Kunden. Besonders geschickt war dabei eine Bank, die sich für den Fall der Insolvenz von Lehman Brothers und anderen Banken versicherte – und zwar bei ihren Kunden.

Lehman-Zertifikate: Wer heimlich Gewinne erzielt, zahlt!
So die Lehre, die das Landgericht Heidelberg der Bank hinter die Ohren schrieb. Sie muss nach dem Urteil den Schaden von Renate K. ersetzen. Denn die Anlegerin investierte in Lehman-Zertifikate – und vertraute auf eine angeblich neutrale Empfehlung ihrer Bank.

Lehman-Zertifikate: Falsches Anlageprodukt dem Kunden offeriert – Bank muss Schadensersatz zahlen
In einem von der KANZLEI GÖDDECKE vor dem Landgericht Bonn (LG Bonn) vertretenen Fall wollte die Anlegerin ihr Geld in sicherem Festgeld parken und bekam auf Anraten der Kundenberaterin für einen Teilbetrag Lehman-Zertifikate. Eine falsche Anlageberatung, wie das LG Bonn Mitte April entschied: Die Beratung einer Bank ist keine Verkaufsveranstaltung für deren protegierte Finanzprodukte. Die Kundin erhält ihr Geld zurück und entgangene Zinsen gezahlt.

Lehman-Zertifikate: Erstes Oberlandesgerichts-Urteil zu Gunsten des Anlegers – Frankfurter Sparkasse zur Zahlung verurteilt – Auch Kunden der Dresdner Bank könnten davon profitieren
In zweiter Instanz bestätigt das Oberlandesgericht Frankfurt/M. (OLG Frankfurt/M.) den Urteilsspruch erster Instanz: Für komplexe Twin Win Zertifikate eignet sich eine kurze Beratung am Telefon nicht. Von einer ob-jektgerechten Beratung durch die Sparkasse in der Mainmetropole (FraSpa) kann keine Rede sein.

Lehman-Zertifikate: Kölner Richter lassen Bank über Kick-backs stolpern
In dem Urteil vom 18.02.2010 kommt das Kölner Gericht schnell auf den Punkt: Die Juristen von der Richterbank erklären, dass der Anleger „umfassend über die Höhe der gesamten Vergütung“ aufzuklären ist, die die Bank erhält. Fehlt es daran, so haftet die Bank für eine Fehlberatung bei Lehman-Zertifikaten.

Frankfurter Sparkasse: Nicht im Interesse der Kunden beraten – Provisionen bei Lehman-Zertifikaten verheimlicht
Bei der Beratung ihrer Kunden hat die Sparkasse in der Finanzmetropole nicht die für den Anleger entscheidenden Punkte beachtet. Provisionen, die ihr als heimlicher Verkaufserlös zugeflossen sind, hat sie dem Investor verschwiegen. Für die Richter ein klarer Fall: die Sparkasse in Frankfurt muss etwa Euro 53.000,00 für fehlinvestierte Lehman Brothers STAR BOND Alpha Expresszertifikate als Schadensersatz zahlen.

Rechtsschutzversicherung durch rechtskräftiges Urteil zur Zahlung bei Lehman-Zertifikaten verurteilt
Jahrelang haben viele Geschädigte gutes Geld für ihre Rechtsschutzversicherungen gezahlt. Umso größer die Enttäuschung, wenn diese in der Not ihre Hilfe verweigert. Doch gerade Lehman-Geschädigte können hier aufatmen. Oft geben die Versicherungen ihren Widerstand schnell auf, wenn anwaltliche Post ins Haus flattert. Andere brauchen da eine härtere Gangart und kassierten prompt ein rechtskräftiges Urteil, dass sie zur Zahlung verpflichtet.

Lehman-Zertifikate: Bank muss auch über „übliche“ Provisionen auf Heller und Pfennig genau aufklären
Die Bank war in dem Irrglauben, dem Anleger die genaue Höhe ihrer Provisionen - auch kick-back genannt - verschweigen zu können. Die Gießener Richter belehrten Sie eines besseren. Die Chancen für Anleger werden immer besser.

Lehman-Zertifikate: Bank verharmlost Insolvenzrisiko bedeutet vollen Schadenersatz für Rentner
Eine sichere Anlage für seine Altersvorsorge war der Wunsch des Rentners an seine Bank im Jahr 2006. Im Jahr 2008 hatte sich diese in Luft aufgelöst. Jetzt aber hat das Landgericht Hamburg ihm vollen Schadenersatz zugesprochen.

Lehman-Zertifikate: Trotz Geschäftserfahrung - voller Schadenersatz ohne wenn und aber
Für die Banken kommt es immer schlimmer. Trotz vielseitiger Wertpapiererfahrung des Bankkunden hat das Landgericht Frankfurt am Main gerade in der Bankenmetropole einem Anleger vollen Schadenersatz zugesprochen.


Lehman-Zertifikate: Ein Fehler der Bank genügt = Geld für BRIC-Anleger
Die Bank hatte den Hinweis auf einen Rabatt im Prospekt so klein gedruckt und versteckt platziert, das er zur Aufklärung des Anlegers nicht genügte. Ein Hinweis auf die Höhe des Rabattes fehlte ganz. Ein teurer Fehler für die Bank.

Lehman-Zertifikate: Falschberatung bleibt falsch
Erneut geht die Justiz in Sachen Lehman mit den Banken hart ins Gericht. Nach dem Urteil des Landgerichts Frankfurt wird das Vertrauen in die Beratung sogar langfristig geschützt. Eine einmal von der Bank erteilte falsche Auskunft bleibt unrichtig. Dies gilt auch dann, wenn später die richtigen Fakten genannt werden. Dann muss der Anleger in der Regel die bereits gegebene falsche Auskunft jedoch nicht mehr überprüfen.

Lehman-Insolvenz: Landgericht Rottweil macht Cobold Unwesen ein Ende
Das Landgericht Rottweil hat eine Volksbank zum vollständigen Schadenersatz von über € 50.000,00 verurteilt. Sie hatte der Anlegerin schriftliches Informationsmaterial ihrer Cobold-Anleihe Nr. 62 der DZ-Bank vorenthalten. Besonders erwähnenswert: die Anlegerin war selbst Mitarbeiterin der Bank. Da ihr Aufgabenbereich keine Kapitalanlagen betraf wurde auch ihr eine Cobold-Anleihe in einer fehlerhaften Beratung angeboten.

Lehman-Zertifikate: Siegesserie für Anleger setzt sich fort
Immer mehr Anleger von Lehman-Zertifikate bekommen vor Gericht Schadenersatz zugesprochen. Nach einem Urteil des Landgerichts Hamburg muss nun eine weitere Bank einem Anleger sein eingezahltes Geld zurückzahlen.

Lehman-Zertifikate: Erfolgsserie der Anleger vor Gericht setzt sich fort
Diesmal hat das Landgericht Chemnitz einem Anleger in Lehman-Zertifikaten Schadenersatz in Hohe seines gesamten eingesetzten Kapitals zugesprochen. Der Anleger wollte beim Anlegen seines Geldes alles, nur kein riskantes Papier. Gerade wegen seines bevorstehenden Renteneintritts war seine Risikobereitschaft gesunken.


Lehman-Zertifikate: Vollständiger Schadenersatz trotz schriftlicher Hinweise
Schon wieder muss die zunehmend unter Druck geratene Hamburger Sparkasse AG einem Anleger in Lehman-Zertifikate vollständigen Schadensersatz zahlen; diesmal sogar trotz Übergabe schriftlicher Hinweise durch sogenannte Basisinformationen sowie ein Informationsblatt.

Lehman-Zertifikate: Erneut vollständiger Schadenersatz – Aufklärung über Insolvenzrisiko fehlte
Diesmal wurde die Postbank zum vollständigen Ersatz des eingesetzten Geldes an den Anleger verurteilt. Dies hat das Landgericht Potsdam in einem Urteil vom 24.06.2009 entschieden. Damit setzt sich die Reihe positiver Urteile für Anleger in Lehman-Zertifikate fort. Viele Anleger hoffen jetzt auf Schadenersatz auch in ihrem Fall.

Lehman-Zertifikate: Vollständiger Schadenersatz wegen wirtschaftlichem Eigeninteresse
Eine Sparkasse muss dem Anleger eines Lehman-Zertifikat sein eingesetztes Geld ersetzen. Dies entschied das Landgericht Hamburg in einem Urteil vom 23. Juni 2009. Dieses Urteil setzt für viele Anleger ein hoffnungsvolles Signal, auch ihr verlorenes Geld zurück zu erhalten.

Insolvenzen: 15 Bankpleiten seit 2000
Seit dem Jahr 2000 sind 15 Banken insolvent geworden. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/13131) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/12933) mit.

Lehman-Zertifikate: Kulanzangebot der Citibank überzeugt nicht alle Kunden
Mandanten der KANZLEI GÖDDECKE ließen unter regem Interessen von weiteren Lehman-Anlegern und einiger Medienvertreter Klage beim Landgericht Bonn ihre Klagen einreichen. Für diese Anleger erschien das Kulanzangebot nur wenig befriedigend. Kritikpunkt ist nicht nur das von vielen als unzulänglich empfundene finanzielle Ergebnis, sondern auch der Punkt, dass bei der Bemessung auf Faktoren zurück gegriffen wird, die von der Bank selbst und z. T. nicht immer korrekt erhoben worden sind.

Lehman-Zertifikate: Citibank bietet Entschädigung im Kulanzweg an – jedoch nur für circa ¼ der Betroffenen
Die Citibank bietet nach Auskunft des Focus im Rahmen einer Kulanzregelung einigen Lehman-Geschädigten eine Entschädigung an. Diese soll bis 80 % des investierten Geldes umfassen. Dabei soll ein Kriterienkatalog aufgestellt werden, nachdem sich die Höhe und die Möglichkeit einer Kulanzentschädigung richtet. Berücksichtigt werden soll unter anderem das Alter, die Risikobereitschaft, die Risikoscheue und die Erfahrenheit des Anlegers sowie seine Vermögensverhältnisse.

Lehman-Zertifikate: Billigangebot mit Widerhaken aus Rödermark
Wer die über seine Bank zugesandten Übernahmeangebote der Andria Capital aus Rödermark erhalten hat, traute seinen Augen kaum: nur noch einen Minibetrag von 1 bzw. 2 % bot das Unternehmen aus dem südlichen Hessen den Anlegern als Kaufpreis an. Der Haken liegt allerdings nicht nur im geringen Preis.

Anlegerschutz: Justizministerin Zypries begrüßt EU-Bemühungen zur Stärkung des Anlegerschutzes
Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­rin Bri­git­te Zy­pries hat das von der Eu­ro­päi­schen Kom­mis­si­on vor­ge­stell­te Vor­ha­ben zur Ver­bes­se­rung des Schut­zes von Pri­vat­an­le­gern be­grüßt. Da­nach sol­len Ver­triebs­re­geln für Fi­nanz­dienst­leis­ter und In­for­ma­ti­ons­pflich­ten für Geld­an­la­gen, die an Pri­vat­an­le­ger ge­rich­tet sind, har­mo­ni­siert wer­den. Ziel ist es, bei An­la­ge­pro­duk­ten wie etwa In­vest­ment­fonds, Zer­ti­fi­ka­te, fonds­ge­bun­de­nen Ver­si­che­run­gen und an­de­ren Ver­brau­cher­an­la­ge­pro­duk­ten für Pri­vat­an­le­ger eine er­höh­te Trans­pa­renz zu schaf­fen und die Ver­gleich­bar­keit der Pro­duk­te zu ver­bes­sern.


Lehman Zertifikate: Landgericht Hamburg setzt positives Signal für Anleger
Erste Konturen erhält der Prozess eines Anlegers gegen die Hamburger Sparkasse (HASPA). In der mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht Hamburg, so berichtet die Zeitschrift CAPITAL, habe der Richter die Situation des Anlegers zu Beginn mit den Worten: „Die Klage hat Aussicht auf Erfolg“ skizziert.

Anlegerschutz: Geldanlagen werden bis 100.000 Euro abgesichert
Die Bundesregierung will die Funktionstüchtigkeit der Einlagensicherungssysteme des Bankenwesens in Deutschland verbessern und das Vertrauen der Anleger in die Entschädigungseinrichtungen stärken. Diesem Ziel dient ihr Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes (16/12255).

Anlageberatung: Bank muss auf Abwärtstrend hinweisen
Eine Bank muss bei einer Anlageberatung auf einen steilen Abwärtstrend einer von ihr vermittelten Anlage hinweisen. Denn alle Karten müssen auf den Tisch - nicht etwa nur bei stark sicherheitsorientierten Anlegern.

Lehman Brothers Bankhaus AG: 10 % Quote im Insolvenzverfahren
In der Gläubigerversammlung des Frankfurter Ablegers des amerikanischen Investmentbrokers Lehman berichtete der Insolvenzverwalter von einer erzielbaren Quote von möglicherweise mehr als 10 %. Für Gläubiger von Einlagen sehen die Chancen besser aus, da die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH in die Bresche springt. Private Investoren werden davon kaum einen Nutzen ziehen, denn zu den Geldanlegern in Frankfurt/M. zählten hauptsächlich professionelle Investoren.

Volks- und Raiffeisenbank Eisleben eG: Cobold-Anleihen der DZ-Bank sorgen für Wirbel
Vielen Kapitalanlegern wurden Cobold-Anleihen 74 der DZ-Bank verkauft, deren Rückzahlwert am Ende der Laufzeit unter anderem an das wirtschaftliche Schicksal der Lehman-Brothers gekoppelt war. Nach der Pleite dieser amerikanischen Großbank ist der Wert dieser Cobald-Anleihen effektiv auf Null zu setzen. Anleger suchen die Öffentlichkeit in der Fernsehsendung Escher des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Sie organisieren sich und besprachen am 14. März 2009 ihre rechtliche Lage.

Anlegerschutz: Neue gesetzliche Regeln sollen Anleger besser schützen
Auf Vorschlag von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat das Bundeskabinett heute einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem die Rechte von Anlegern gestärkt werden. So soll die Durchsetzbarkeit von Ansprüchen im Fall einer Falschberatung bei Wertpapiergeschäften verbessert werden. Daneben wird das Schuldverschreibungsgesetz neu gefasst.

Dresdner Bank: Alpha Express Zertifikate II Beratung führt zu Schadensersatz für Anleger
Falsch beraten fühlte sich ein Sparer, der die Dresdner Bank wegen eines hauseigenes Zertifikats verklagte. Er sei nicht ausreichend über die Sicherheit des empfohlenen Wertpapiers aufgeklärt worden. Daher verurteilte das Landgericht Hamburg (LG Hamburg) das Bankhaus zu Schadensersatz von etwa € 12.000,00.

Beraterhaftung: Reinen Wein einschenken
Anlageberater dürfen weder Risiken von Finanzanlagen verniedlichen, noch großzügig mögliche Gefahren verschweigen. Vielmehr – so sagt das Oberlandesgericht Oldenburg (OLG Oldenburg) – haben sie das Anlageziel des Investors mit dessen Risikoprofil zu vergleichen und ausführlich aufzuklären, wenn sich dabei Abweichungen ergeben.

Lehman Brothers: Schweizer Bankenaufsicht eröffnet Konkurs über Lehman Brothers Tochter
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat am 22. Dezember 2008 das Bankkonkursverfahren über die Lehman Brothers Finance AG, Zürich, eröffnet. PricewaterhouseCoopers, Zürich, ist zur Konkursliquidatorin bestimmt worden.

Lehman Brothers: Erste Klage vor Hamburger Landgericht
Weil sich Anleger mit der Reaktion ihres Geldhauses nicht zufrieden sind, wurde in der ersten vollständigen Kalenderwoche des gerade angebrochenen Jahres Klage eingereicht. Weitere Klagen gegen Banken und Sparkassen werden folgen

Lehman Brothers Bankhaus AG: Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH informiert über Ansprüche von Anlegern
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat am 28. Oktober 2008 bei der Lehman Brothers Bankhaus Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, den Entschädigungsfall festgestellt.

Zertifikate: Wie muss über das Totalverlustrisiko in der Anlageberatung hingewiesen werden?
Das Landgericht Frankfurt/M. hat in seinem Urteil vom 28.11.2008 nur von einem vernachlässigenswertem, theoretischem Risiko gesprochen, als es sich zur Bonitätsfrage des Emittenten von Zertifikaten äußerte. Dieser Ansicht treten Anlegerschützer entgegen.

Lehman Brothers: Faustformeln für Beratungsfehler von Banken
Wer beraten werden will, will vollständig und wahrheitsgemäß informiert werden. Wird ein Beratungsverhältnis mit einer Bank eingegangen, hat ein Anleger weitergehende Rechte: Er darf von seinem Geldinstitut fordern, ihm zu erklären, ob das Anlageprodukt zu ihm passt.

Anleger gewinnt gegen Citibank – Kompletter Schadensersatz durch Urteil
Premium Express Defensiv VIII Zertifikate sind nicht sicher – auf diese Formel kann man die zentrale Aussage in dem Urteil gegen die Citibank bringen. In der Folge kann man einem sicherheitsorientierten Anleger eine solche Geldanlage nicht empfehlen; weitere Folge: Die Citibank hat den Schaden ohne Wenn und Aber vollständig zu ersetzen.

Lehman Brothers: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellt Insolvenzantrag für deutsche Lehman Brothers Bankhaus AG
Am 12. November 2008 stellte die Finanzaufsichtsbehörde beim Amtsgericht Frankfurt/M Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens, wie die BaFin mitteilte.

Lehman Brothers: Bundesanstalt für Finanzdienstaufsicht (BaFin) stellt Entschädigungsfall für Lehman Brothers Bankhaus AG fest
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am Dienstag, dem 28. Oktober 2008, für die Lehman Brothers Bankhaus AG, Frankfurt, den Entschädigungsfall festgestellt. Damit liegen die gesetzlichen Voraussetzungen dafür vor, dass die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) die Einleger der Bank entschädigen kann.

Lehman Brothers: Verbraucherzentrale Hamburg rät zum Überprüfen von Bankangeboten
Nicht gleich Vorschläge von Banken ohne Überprüfung akzeptieren, empfiehlt Edda Castelló von der Verbraucherzentrale Hamburg in einem aktuellen Video den Lehman-Geschädigten. Wenn Lehman-Betroffene von ihren Geldhäusern Vergleichsangebote erhalten, sei es ratsam, diese Offerten durch verbraucherorientierte Fachleute und Anwälte mit Bankkenntnissen checken zu lassen.

Lehman Brothers: Keine sichere Bank – Schadensersatzzahlung an Anleger
Mit anwaltlicher Hilfe konnte bereits eine Anlegerin, ihren Schaden vollständig ersetzt erhalten, den sie durch ihr finanzielles Engagement in Lehman-Wertpapiere erlitten hat. Mit Spannung wird der Ausgang eines gerichtlichen Ersatzprozesses gegen die Frankfurter Sparkasse (Fraspa) erwartet.

Lehman Brothers: Anleger kämpft erfolgreich für Ersatz seines Verlustes
Bereits im Sommer 2008 wurde die Dresdner Bank dazu verurteilt, einem Anleger in Lehman-Papiere angelegte Gelder zu ersetzen. Ein klares Urteil, das auf Fehlberatung hinweist. Anleger können deshalb weiterhin mit guten Aussichten ihre Rechte gegenüber Banken geltend machen und brauchen sich nicht mit Vertröstungen hinhalten zu lassen.

Lehman Brothers: Führten Banker Kunden reihenweise auf´s Glatteis?
In einer Reihe von Gesprächen mit Bankkunden, die Lehman-Wertpapiere erwarben, stellte sich inzwischen heraus: Sie wollten sichere Geldanlagen und als sichere Sache wurden Ihnen risikobehaftete Lehman-Zertifikate von Bankern verkauft. Viele werden sich möglicherweise fragen, ob dahinter eine Methode steckt.

Finanzmarkt: 500 Milliarden-Euro-Finanzpaket weitgehend positiv beurteilt
Der Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD zur "Umsetzung eines Maßnahmenpakets zur Stabilisierung des Finanzmarktes" (16/10600) wird von Sachverständigen überwiegend positiv beurteilt.

Finanzmarkt: Regierungskoalition will mit Garantien bis zum 500 Milliarden den Finanzmarkt stabilisieren
CDU/CSU und SPD wollen die Liquiditätsengpässe auf dem deutschen Finanzmarkt überwinden und dessen Stabilität stärken. Dazu haben sie einen Gesetzentwurf zur "Umsetzung eines Maßnahmenpakets zur Stabilisierung des Finanzmarktes" (16/10600) vorgelegt, der eine Garantieermächtigung bis zur Höhe von 400 Milliarden Euro sowie Kreditermächtigungen bis zur Höhe von 100 Milliarden Euro umfasst.

Lehman Brothers: Anleger von Zertifikaten sollten zur eigenen Sicherheit Fristen beachten
Wer in Wertpapiere mit Lehman Brothers Hintergrund investiert hat, wird sich fragen, ob er sein Geld von seiner Bank zurück erhalten kann. Mit dieser Frage sollte sich der Anleger rechtzeitig beschäftigen.

Lehman Brothers: Frankfurter Sparkasse verkaufte Zertifikate
Rund 4,5 Millionen Bundesbürger nutzen nach einer Informationsschrift des Deutschen Derivate Verbandes Zertifikate als Geldanlagen. Solche Geldanlagen empfahl auch die Frankfurter Sparkasse 1822 ihren Kunden; etwa 5.000 von ihnen ließen sich zu Käufen in Lehman-basierte Wertpapiere hin beraten.

Lehmann Brothers: Anlegerinitiative bietet kostenfreie Erstberatung
Der Zusammenschluss der Anlegerinitiative Geschädigter Kapitalanleger von Lehman-Finanzinstrumenten und sechs renommierter Anlegerschutzkanzleien gibt Verunsicherten kostenfreie Handlungsempfehlungen. Wer sie nutzen will, findet hier den Link.

Lehman Brothers Bankhaus AG: BaFin ordnet Moratorium an
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 15. September 2008 gegenüber der Lehman Brothers Bankhaus AG ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot erlassen. Außerdem hat die BaFin der Bank untersagt, Zahlungen entgegenzunehmen, die nicht zur Tilgung von Schulden ihr gegenüber bestimmt sind („Moratorium“).


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